Petite Flamme
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Das Sozialprojekt "Petite Flamme"


ist ein Projekt der Fokolar-Bewegung. Die Leiter der Fokolarbewegung in der RD Congo sind seit August 2013 Frau Aga Ghislaine Kahambu (Frauenfokolar) und seit Februar 2015 Herr Damien Kasereka (Männerfokolar).

Das Projekt „Petite Flamme“ (der Name des eingetragenen Vereins ist:  AECOM ASBL „Wirtschaft in Gemeinschaft“) ist ein rein kongolesisches Schulprojekt, unsere Unterstützung ist eine Hilfe zur Selbsthilfe. für Kinder aus den Slums in Kinshasa, die nur damit die Chance zu einem Schulbesuch erhalten. Petite Flamme ist in Kinshasa die einzige Schulorganisation, in der die Kinder Materialien, Uniformen, das Essen und eine vollständige Gesundheitsversorgung erhalten.  Mit Patenschaften für diese Kinder können wir die Finanzierung sicherstellen und damit zur Stabilität beitragen.


"Ohne Bildung gibt es keinen Frieden"


Schon nach dem ersten Besuch des Schulprojektes „Petite Flamme“ waren die deutschen Soldaten 2006 dermaßen vom hervorragenden Auftreten der Kinder und der Art der Führung dieses Sozialprojektes beeindruckt, dass für sie feststand, sich persönlich besonders für diese Ärmsten der Armen engagieren zu wollen. Auch mit eigenen, privaten Mitteln.

Ihre ergreifenden Schilderungen und der Beginn eines Patenschaftsprojektes zogen einige Familienangehörige in Deutschland schon bald in ihren Bann. Wohl überlegend wollten aber alle erst genau wissen: Was bedeutet es, bei Petite Flamme eine Patenschaft zu übernehmen? Die umfangreichen Informationen der Projektgründerin, Frau Dr. Wolff, haben wir  in einer Projektbeschreibung zusammengefasst (s. unten). Frau Dr. Wolff und wir hofften, mit dieser  alle Fragen beantwortet zu haben. Inzwischen haben wir einen Flyer entwickelt, um die wichtigsten Grundlagen darzustellen. Bei weiteren Fragen oder Anregungen möchten wir Sie bitten, Kontakt mit uns aufzunehmen. Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Da wir alle Aufwendungen auf eigene Kosten, quasi als Spende für die Kinder, betreiben, bitten wir Sie vorzugsweise um email oder telefonischen Kontakt. 

 


 

Patenschaften

Petite Flamme und natürlich die Familien der Kinder sind außerordentlich glücklich und sehr dankbar für Patenschaften!                 

Für 20 € im Monat bekommt  das Kind: Schulbildung, Gesundheitsversorgung, eine hoch proteinhaltige, warme Mahlzeit am Tag,  sowie Schuluniform

Jeder Cent der Patenschaft, der auf das u.a. Konto eingezahlt wird, steht den Kindern in diesem Solidarprojekt -ohne Abzüge- zur Verfügung!


Situation

Durch die langen Jahre des Bürgerkrieges ist die Bevölkerung in große Armut gestürzt worden. Es ist fast unmöglich, die schwierige Situation zu beschreiben, in der die Familien im Kongo Tag für Tag leben. Ihnen fehlt es einfach an allem, Nahrung, ärztlicher Betreuung, Geld für Schulgebühren.

Alle sozialen Schichten sind davon betroffen.


Beginn der Initiative

1995 setzte sich die Fokolarbewegung mit einer Gruppe von engagierten und qualifizierten Mitarbeitern für die Betreuung von Kindern aus bitterärmsten Familien ein. In den Räumen eines ausgeplünderten, leerstehenden Schulgebäudes bot sie ihnen ein familienergänzendes Zuhause und schützte sie somit vor dem verhängnisvollen Schritt zu einem Leben auf der Straße.

Nach einer Gruppe von anfangs 30 Kindern sind es heute über 2200 Kinder aus bitterärmsten Familien, die durch das Sozialprojekt „Petite Flamme“ regelmäßig Hilfe erfahren. Die Kinder in N’Dolo, Kinshasa, sind überwiegend Kinder von Militärs, die bisher furchtbaren Bedingungen ausgesetzt sind.

Viele von ihnen wurden durch den Krieg zu Halbwaisen. Viele der Soldatenväter wurden in Umerziehungscamps geschickt, aus denen sie nicht zurückkamen. Diejenigen, die noch leben, haben kaum Kontakt zu ihren Familien. Etwa 50 % der von „Petite Flamme“ betreuten Kinder leben ohne Vater.

In das Projekt eingegliedert ist weiterhin eine Initiative der speziellen Hilfe für Waisenkinder, deren Eltern an Aids gestorben sind. Für diese Kinder werden kongolesische Familien gefunden, die sie wie ihre eigenen Kinder aufnehmen und adoptieren.


Finanzierung

Die verantwortlichen Mitglieder der Fokolarbewegung im Kongo verdienen alle ihren Lebensunterhalt selbst in anderen Berufen und leben einen ordensähnlichen Lebensstil. Petite Flamme hat ca. 100 Mitarbeiter, die jeweils ca.200 USD im Monat verdienen, ganz gleich, welche Funktion sie innehaben: Direktor oder Nachtwächter. Spenden kommen fast ausschließlich von den Paten (20 €/ Mon./ Kind) oder von Sponsoren.

Die Welthungerhilfe unterstützte in den vergangenen Jahren „Petite Flamme“ periodisch mit Lebensmitteln, hat dies aber zur Zeit eingestellt.


Schule und Ausbildung

Die Quote der Analphabeten ist sehr viel höher als die offiziell geschätzten 77,3 Prozent. Der Zerfall des Schulsystems in der DR Kongo hat landesweit zu katastrophalen Zuständen im Bildungswesen geführt. Eltern sind verpflichtet, bei Eintritt in die Grundschule Schulgeld zu zahlen, können es aber nicht aufbringen. Darüber hinaus muss der Lehrer ihres Kindes entlohnt werden, der unregelmäßig offiziell 40 Dollar im Monat verdient. Etliche Schulen sind während des Bürgerkriegs zerstört worden.

 

Die Einrichtungen

„Petite Flamme“ ist dort, wo die Not besonders groß ist. Oft gibt es weder fließend Wasser noch Strom. Es werden nur Kinder aufgenommen, die ohne diese Hilfe nie zur Schule gehen würden. Viele dieser bitterarmen Kinder weisen starke Ernährungsmängel auf. Im Falle einer Krankheit kommt oft jede Hilfe zu spät. Bei „Petite Flamme“ erhalten alle Kinder ein gutes Erziehungs- und Schulprogramm, sowie jeden Tag eine hoch-proteinhaltige Mahlzeit und regelmäßige ärztliche Betreuung. Sobald die Kinder in die weiterführende Schule kommen, werden sie von „Petite Flamme“  in einem Hort betreut. Wenn ein Kind kein Zuhause mehr hat, wird es in Familien vor Ort integriert

 

Insgesamt unterhält  „Petite Flamme“:

  • 5 Einrichtungen in Kinshasa (N’Dolo, Masina, Mokali, Mikondo, Ndjili Brasserie)
  • 2 Einrichtungen in Kikwit,
  • 1 in Idiofa,
  • 1 in Kisantu           

     mit

  • Vorschule (Kindergarten)
  • Grundschule,
  • Sonderschule für Kinder, die bisher keinen geregelten Schulbesuch hatten,
  • Blindenschule,
  • Schulklasse für taubstumme Kinder,
  • Berufsschule für Mädchen.

  • Für ältere Kinder ohne Schulvorbildung, die aufgrund der Armut oder gesundheitlicher Probleme spät eingeschult worden sind, gibt es spezielle Lehrer.
  •  

    Blindenschule

    Vor etwa 9 Jahren ist der heutige Blindenlehrer von Petite Flamme auf die Suche nach blinden Kindern gegangen, die von ihren Familien in den Häusern versteckt werden. Behinderung wird in Afrika oft als eine Schande oder „Fluch“ erlebt. Daher ist Blindenschulung ein aufwendiges Unternehmen, auch weil  jedes Kind täglich zur Schule begleitet und abgeholt werden muss. Mehrere Kinder sind zudem mehrfach behindert oder verhaltensauffällig. Die älteren Jungen und Mädchen erlernen neben der normalen Schulbildung Handwerke wie Schuster, Frisöse u.ä., die es ihnen ermöglichen, mit Hilfe der Lehrer ein Taschengeld zu verdienen. Da alle sehr musikalisch sind, haben sie sich in der Musikhochschule eingeschrieben.


    Taubstummenklasse

    Ein Lehrer der Schule in Masina mit Spezialausbildung hat sich bereit erklärt, jeden Nachmittag nach seinem regulären Unterricht, die taubstummen Kinder von „Petite Flamme Mokali“ zu unterrichten. Zudem erlernen alle Lehrer in „Petite Flamme Mokali“ die Gebärdensprache, was die Eingliederung der Kinder in den normalen Schulalltag erleichtert. 

     

    Berufschulklasse der Mädchen

    In der Schule der Näherinnen, Foyer Social, werden alle Schuluniformen, die die Kinder tragen hergestellt!

    Darüber hinaus fertigen sie wunderschöne Bekleidung und Kinderkleidchen, die sie verkaufen. So finanzieren sie sich zum Teil selbst. Das heißt, sie verdienen sich ein „Minigehalt“, auf das sie sehr stolz sind und das ihnen Respekt und Achtung in der eigenen Familie einbringt! 

     

    „Moyi mwa ntongo” (= Morgenröte)

    Im Krankenhaus „Centre de Santé“,  „Moyi Mwa Ntongo" werden alle Kinder von erfahrenen Ärzten betreut.


     

    Spenden

    Geldspenden sind natürlich auch möglich, z.B. als zweckgebundene Spende für 

    Schuluniform

    Moskitonetze

    Wasseraufbereitungsgeräte

      Bücher, Stifte, Hefte usw.    


     Sicherheit

    Über die Fokolar-Bewegung in Solingen können Spenden für Petite Flamme weitergeleitet werden. Die beiden Vereinsvorsitzenden sind Frau Andrea Honnef und Herr Dr. Thomas Wollinger. Benötigte Spendenquittungen können nach Überweisung auf das angegebene Spendenkonto angefordert werden.

    Im Kongo sind verantwortlich:   Romain Ngyama, Julie Bageya und Isolde Böttger.

     

    Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

    www.fokolar-bewegung.de          (deutschsprachige Webseite)

    www.focolare.org                      (italienisch, englisch, französisch, spanisch)

     

    Kontoverbindung für Spenden und Patenschaften:

    Fokolar-Bewegung e.V.

    "Kultur des Gebens"
    Kto.    15155402
    DKM Münster
    BLZ  400 602 65

    IBAN: DE20 4006 0265 0015 155402

    Vermerk:

    "Petite Flamme" RD Congo

     


    Für Fragen benutzen Sie bitte unser Kontaktformular

     

    Klicken Sie hier um unseren Flyer mit Bildern und Patenschaftsantrag herunterzuladen